TRABRENNEN

Alle Infos rund um das Trabrennen

12.50 Uhr Preis der Turm Apotheke, Essen Distanz 2200 Meter
13.25 Uhr Preis der Oldenburgischen Landesbank AG Distanz 2200 Meter
14.15 Uhr Preis der Firmen Auto Böcker/Autohaus B 68 Distanz 2200 Meter
15.55 Uhr Preis der Firmen Nowecor AG, S. Seidel und Brillenshop R. Stiening Distanz 2200 Meter
17.10 Uhr Preis der Firmen Schmitz/Berling/Suding Distanz 2200 Meter
18.00 Uhr Preis der Raiffeisen-Bezugs- u. Absatzgenossenschaft Badbergen-Dinklage e.G. Distanz 2200 Meter
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FAKTEN

  • Der Trabrennsport ist eine Variante des Pferderennsports. Es ist nur die Gangart Trab erlaubt.
  • Die Trabrennen sind auf die Distanzen 1.600 m, 1.760 m, 1.900 m, 2.100 m und 2.300 m ausgelegt und werden sowohl auf Sandbahnen (mit Kunststoffbeimengung), als auch auf Grasbahnen absolviert.
  • Trabrennen werden in Deutschland und Österreich mittlerweile nicht nur im Sulky gefahren, sondern auch vermehrt geritten. Im französischen Trabrennsport ist das Trabreiten (courses au trot monté) seit langem üblich.

In Quakenbrück hat sich seit Jahren bewährt, sechs Trabrennen im Sulky mit einer Distanz von 2.200 Metern auszuschreiben. Die bisherigen Leistungen der Pferde werden dadurch berücksichtigt, dass man diese anhand von Gewinnsummen in unterschiedliche Leistungsklassen einteilt. So werden in Quakenbrück sechs verschiedene Leistungsklassen angesprochen.

Bei den ersten Trabrennen handelte es sich um von Bauern organisierte Veranstaltungen, bei denen die Pferde in den Gangarten Pass oder Trab gingen. Die Entwicklung der Trabrennen im eigentlichen Sinne begann im 19. Jahrhundert – zeitgleich in den USA und in Europa. In den USA waren die Passrennen jedoch beliebter als die Trabrennen, was zu einem eigenen Rennsystem führte. Die Entwicklung professioneller Rennsysteme im Trabrennsport ist der französischen Société du Cheval und der United States Trotting Association (beide 1864 gegründet) zu verdanken. Ein zügiger Anstieg der Beliebtheit der Trabrennen war durch die Einführung der Rennwette zu verzeichnen. Zu den bekanntesten und renommiertesten Veranstaltungen im Trabrennsport zählen das Nat Ray (New Jersey, USA), der Trot Monidal (Montreal, Kanada) oder der Prix d’Amérique (Vincennes, Frankreich).

ABLAUF EINES TRABRENNENS

Die Startreihenfolge ergibt sich durch das Handicap, welches anhand von Platzierungen aus vorangegangenen Rennen ermittelt wird. Grundsätzlich wird zwischen Autostarts (fliegenden Starts) und Bänderstarts (stehenden Starts) unterschieden. Bei einem Autostart werden die besten Pferde außen aufgestellt und so beim Start benachteiligt. Im Fall eines Bänderstarts müssen die besten Pferde bis zu 100m weiter laufen. Die übliche Renndistanz liegt bei Trabrennen bei einer Runde. Wenn es sich um eine kleinere Bahn handelt, kann ein Rennen auch über zwei Runden gehen. Die Rennen werden gefilmt und zusätzlich von einem Auto begleitet, in dem ein Rennrichter (manchmal unterstützt von Stewards) sitzt, um kontrollieren zu können, ob alle Pferde die Gangart einhalten. Falls mehrere Pferde zeitgleich ins Ziel einlaufen, hilft wie beim Galopprennen ein Zielfoto bei der Ermittlung des Siegers.

Bei Trabrennen werden falsches Verhalten und Gangartfehler bestraft, wobei es dabei große Unterschiede zwischen dem Vorgehen in Europa und dem in Nordamerika gibt. Während in Europa ein Pferd, das zu lange in der falschen Gangart läuft, disqualifiziert wird, wird es in Nordamerika nur um einen Platz zurückgestuft. Die Fortsetzung des Rennens ist möglich, wenn das Pferd auf die Außenbahn wechselt und dort wieder zu vorgeschriebener Gangart übergeht. Wenn ein Pferd in Europa ein anderes Pferd anrempelt, erfolgt der Ausschluss vom Rennen. In Nordamerika wird dieses Pferd lediglich hinter dem angerempelten Pferd platziert.

Aufgabe des Fahrers ist es, sein Pferd bis zum richtigen Moment zurückzuhalten, in dem das Pferd seine ganze Kraft optimal entfalten kann. Außerdem muss er das Pferd dazu bringen, seinen Raumgriff zu erweitern – ohne dabei aus dem Gleichgewicht zu kommen oder anzugaloppieren.

STARTMETHODEN

Bänderstart: Ein Startband aus Gummi wird im Abstand von 20 m quer über die Rennbahn gespannt und somit die Bahn in „Felder“ unterteilt, in denen sich die Pferde auf den Start vorbereiten.

Innerhalb der Felder wird von außen nach innen, also meist rechts, gedreht. Wenn ein Pferd in dieser Drehrichtung besonders nervös ist, oder sich schwer rechts drehen lässt, kann bei der Rennleitung beantragt werden, dass man links drehen darf. Dieser Teilnehmer kommt den anderen innerhalb des Feldes dann entgegen.

Zur Startvorbereitung gibt die Rennleitung bekannt, nach welchem Teilnehmer gerichtet wird. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer gleich schnell wie dieser Teilnehmer sein und sich alle gemäß ihrer Startnummer parallel ausrichten sollen.

Um den Start erfolgen zu lassen wird gleichzeitig mit einem Startkommando das Gummiband auf einer Seite losgelassen und schnalzt somit weg.

Es gibt auch Bänderstarts, wo Pferd und Reiter/Fahrer sich außerhalb der Bahn sammeln und vorbereiten, dann auf das Kommando der Rennleitung in die Hauptbahn einreiten/-fahren, sich nebeneinander in richtiger Nummernreihenfolge geradehin auf das Band ausrichten und dann auf das Kommando „Teilnehmer ab“ losstarten.

Diese Startvariante bietet Pferden mit sehr unterschiedlichen Leistungen und Startsummen Chancengleichheit, dadurch dass Metervorgaben zu im vorderen Feld stehenden Pferden gegeben werden.

 

Autostart: Ein Fahrzeug mit 2 ausgebreiteten Gitterflügeln fährt vor den Pferden her. Das Fahrzeug platziert sich bei einer gewissen Metermarke in der Mitte der Bahn und die Fahrer mit den Pferden sammeln sich hinter diesem Auto. Wenn der Start erfolgt, setzt sich das Auto in Bewegung, die Fahrer lenken ihre Pferde hinter deren zugehörigen Startnummern, das Fahrzeug beschleunigt und ab einer bestimmten Metermarke ist der Start freigegeben. Die Gitter werden zusammengeklappt und das Fahrzeug beschleunigt sehr stark um aus der Reichweite der Pferde zu gelangen.

Wenn mehr Pferde in dem Rennen starten, als die Startreihe der Rennbahn zulässt, wird eine zweite Startreihe eröffnet.

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